In den vergangenen Wochen hatten die Schülerinnen und Schüler unserer gewerblichen Berufsschule (1BFB1 und 1BFB2) die Gelegenheit, an zwei inspirierenden Workshops zum Thema Climate Stories teilzunehmen. Diese Veranstaltungen wurden von Fachlehrer Simeon Bohnert geleitet, der vom Englisch-Fachlehrer Christian Tracht unterstützt wurde. Der zweiteilige Workshop bot den Klassen die Möglichkeit, beeindruckende Berichte über die Auswirkungen des Klimawandels aus zwei sehr unterschiedlichen Regionen der Welt zu hören: Brasilien und dem Südirak.
Folgen der Klimakrise im Fokus
Die Workshops standen ganz im Zeichen von Ursachen und Auswirkungen der Klimakrise. Die Klimazeuginnen Valentina und Muntather berichteten eindrucksvoll von den Herausforderungen, vor denen ihre Heimatländer stehen. Besonders bewegend war der Bericht über die Luftverschmutzung in Brasilia und der Bericht aus dem Südirak, der eindrücklich schilderte, wie radikal sich das Leben der Gesellschaft dort verändert hat.
Die Dürre und die damit einhergehende Austrocknung der „Marshes“ im Südirak haben nicht nur das Ökosystem destabilisiert, sondern auch die Lebensgrundlage der dort lebenden Menschen massiv beeinträchtigt. Die einst blühenden Feuchtgebiete, die als Heimat für viele Arten und als Lebensraum für die lokale Bevölkerung dienten, sind stark gefährdet. Diese Veränderungen führen zur Migration von Menschen und einer tiefen Verunsicherung in der Gesellschaft. Existenzen sind zerstört und Teile des Lebensraumes sind bereits unwiederbringlich zerstört.
Engagement junger Menschen
Im Rahmen des Online-Austauschs diskutierten die Schülerinnen und Schüler nicht nur die direkten Auswirkungen des Klimawandels, vor allem auf die Länder des globalen Südens, sondern beschäftigten sich auch mit den Konzepten des ökologischen Fußabdrucks und Handabdrucks.
Durch die Auseinandersetzung mit diesen Konzepten regten die Workshops zu einem intensiven Austausch an und förderten das Bewusstsein für die Verantwortung, die jeder Einzelne im Kampf gegen den Klimawandel trägt.
Augenöffnendes Projekt
Die Workshops wurden von den Teilnehmenden als äußerst augenöffnend empfunden. Die Geschichten der Klimazeugen ermöglichten einen Perspektivwechsel, der die Schülerinnen und Schüler dazu anregte, über den Tellerrand zu schauen und die globalen Zusammenhänge des Klimawandels zu verstehen.
Das Projekt hat also nicht nur das Bewusstsein für die Dringlichkeit der Klimakrise geschärft, sondern auch das Engagement junger Menschen gefördert, sich für eine nachhaltige Zukunft einzusetzen. Herr Bohnert und Herr Tracht dankten im Anschluss den Machern der climate stories für das didaktisch gut aufbereitete Material und den sehr guten Austausch – weitere Projekte im Bereich der Nachhaltigkeit werden an unserer Schule definitiv folgen.






